„Radikale“ Pflege sorgt für Unmut

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Maulbronn (md). Die Maulbronner Zisterzienserabtei liegt idyllisch und beschaulich zu Füßen des Klosterbergs, auf dem auch schon zu Zeiten der Mönche Wein angebaut wurde. Im Frühjahr machte sich eine Firma am Klosterberg zu schaffen, mit dem Ziel, den Wildwuchs einzudämmen, sprich: Büsche und Sträucher zurückzuschneiden. Dabei sind die Arbeiter nach Meinung einiger Maulbronner zu „radikal“ vorgegangen, wie es der Sprecher der Liste Menschen und Umwelt (LMU), Stadtrat Peter Wilhelm, bei der jüngsten Gemeinderatssitzung formulierte. „Muss solch ein Einschnitt sein? Wir wollten das so nicht“, betonte Wilhelm und forderte mit Blick auf künftige Pflegemaßnahmen am Klosterberg mehr Fingerspitzengefühl. „So wie es jetzt ist, ist es kein Biotop mehr“, findet der Stadtrat.

Das Thema bewegt nicht nur den Sprecher der LMU und seine Mitstreiter im Gemeinderat. Zu einer öffentlichen Sitzung seiner Fraktion seien vor rund einer Woche interessierte Bürger gekommen, die alle Kritik an der Maßnahme geäußert hätten, so Wilhelm. Bürgermeister Andreas Felchle versprach, in der Sache nachzuhaken: „Wir melden uns diesbezüglich zurück.“

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