Quell des Übels auf der Spur

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Gemeinde Ötisheim will Maßnahmen in Sachen Hochwasserschutz ergreifen und holt sich Rat

Die Erinnerung an die große Überschwemmung vom 1.Juni ist in Ötisheim noch sehr präsent. Ein Fachbüro soll nun die Situation analysieren und Maßnahmenvorschläge in Sachen Hochwasserschutz unterbreiten.

Hochwasser am 1. Juni.

Hochwasser am 1. Juni. Foto: privat

Ötisheim. Das Bild hat sich tief ins Gedächtnis der Ötisheimer eingebrannt: Der Marktplatz steht rund 80 Zentimeter unter Wasser, große Teile des Ortskerns sind überschwemmt, Bewohner müssen verzweifelt mit ansehen, wie ihr Hab und Gut in den Fluten versinkt. „Eine solche Situation hätte man sich kaum vorstellen können“, blickte Bürgermeister Werner Henle in der Gemeinderatssitzung zurück – und voraus. „Wir als Gemeinde wollen etwas tun“, kündigte er an. Den Regen könne man nicht abstellen – „dafür sind wir nicht zuständig“ –, aber ein Fachbüro könne mögliche Schutzmaßnahmen aufzeigen. Solche Experten zu beauftragen, empfahl auch Angelika Gross vom Umweltamt des Landratsamtes, die noch einmal das Ausmaß der dramatischen Vorkommnisse umriss: Binnen 60 Stunden sei Ende Mai/Anfang Juni die sonst im ganzen Monat zu erwartende Regenmenge gefallen. Überflutungsvorsorge zu treffen, sei den Kommunen besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels anzuraten.

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