Qualität fragt nicht nach dem Alter
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Beim Galakonzert und im Festakt der Gottlob-Frick-Gesellschaft überzeugen Sänger aus ganz unterschiedlichen Generationen
„Sternstunden der Oper“ hatte das Programm versprochen, und Sternstunden erlebten rund 600 Zuhörer am Samstag beim Galakonzert der Gottlob-Frick-Gesellschaft in Ötisheim. Dass nicht der angekündigte Star auf der Bühne der Erlentalhalle funkelte, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Zwei jungen Sängern und vor allem einem jung gebliebenen Kollegen flogen die Herzen zu.
Die musikalischen Glanzleistungen, die auf der Bühne der Erlentalhalle geboten werden, belohnt das Publikum mit stehenden Ovationen.
Ötisheim. Das schrille Pfeifen, mit dem sich das Mikrofon am Rednerpult Gehör verschaffte, als Ehrenpräsident Hans A. Hey gerade die „aufgrund unauflöslicher Termingründe“ zustande gekommene Absage des Solisten Sebastian Holecek verkündet hatte, sollte der einzige Misston des Konzerts bleiben. „Wir wären nicht die Gottlob-Frick-Gesellschaft, wären nicht die Künstlergemeinschaft, die wir sind, hätten wir nicht einen Retter in der Not gefunden, der praktisch über Nacht das Programm übernommen hat“, kündigte Hey den Kammersänger Eike Wilm Schulte unter dem donnernden Applaus des Publikums als Ersatz an. Der in Plettenberg geborene Bariton, der an der „Met“ in New York ebenso Erfolge gefeiert hat wie an der Mailänder Scala und bei den Bayreuther Festspielen, sollte seine Aufgabe als Einspringer bei Weitem übererfüllen.
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