Quälende Verhandlung geht zu Ende

Archiv

Plädoyers im Prozess um die getöteten Kinder aus Aurich: Staatsanwalt fordert 13 Jahre Haft

Vaihingen-Aurich. Ein langer und quälender Prozess geht zu Ende: Die Erste Schwurgerichtskammer des Landgerichts Heilbronn wird an diesem Dienstag, 14 Uhr, das Urteil in der Verhandlung um die beiden in Aurich getöteten Kinder verkünden. Die Staatsanwaltschaft hat am Montag für den Vater, der auf der Anklagebank sitzt, eine Gesamtstrafe von 13 Jahren wegen Totschlags in zwei Fällen beantragt. Die Verteidigung hält zehn Jahre für angemessen. Einig sind sich die Beteiligten darin, dass der 40 Jahre alte Spanier in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt werden muss.

Quälende Verhandlung geht zu Ende

Nach der Bluttat in Aurich am 18. Februar sichert die Polizei die Spuren. Archivfoto: Disselhoff

Seit dem 27. Oktober wird in Heilbronn nun schon verhandelt. Als erwiesen gilt bereits vor dem Urteil, dass der 40-Jährige am 18. Februar in der Wohnung an der Auricher Ochsengasse seine beiden Söhne, vier und fünf Jahre alt, erschlagen und ihnen auch mit einem Messer in die Brust gestochen hat. „Es bestehen nicht die geringsten Zweifel“, sagte der Erste Staatsanwalt Christoph Meyer-Manoras. Auch der Verteidiger widerspricht nicht.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen