Putz oder zahl!

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Sauber, sauberer, schwäbisch. So in etwa lässt sich die Tradition der Kehrwoche in Worte fassen. Wer denkt, dass diese Meldung zur Unzeit kommt – bis zum Räumen von Schnee und Eis ist ja hoffentlich noch ein Weilchen Zeit –, ist schief gewickelt. Denn es lohnt sich immer, den Besen zu schwingen. In manchen Fällen sogar finanziell. In den öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Mühlacker heißt es dazu in dieser Woche: Jeder Anlieger müsse seinen Gehweg gerade auch jetzt in der Herbstsaison von Laub, Unrat und dergleichen freihalten. Und Achtung, gar nicht putzig klingt dieser Satz in den Ohren: „Bei Nichterfüllung können Geldbußen zwischen fünf und 500 Euro verhängt werden.“ Sehen wir das mal nicht als Drohung, sondern einfach ganz schwäbisch als Anreiz zum Sparen.

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