Protest gegen Steinbrucherweiterung
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Mühlacker-Enzberg. Dabei stehen die Absichten einer Ausdehnung des Muschelkalkabbaus in Richtung Sengach zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aktuell an. Der Regionalverband folgt lediglich einer Verpflichtung der alten wie auch neuen Landesregierung, Flächen zur Rohstoffsicherung zu reservieren. Und da gilt seit jeher die Prämisse: Bevor man eine neue Wunde in die Landschaft reißt, wird zuerst untersucht, einen bestehenden Abbaubetrieb zu erweitern.
Interessierte Bürger informieren sich vor Ort über den aktuellen Abbau der Natursteinwerke Nordschwarzwald. Eine Ausweitung der Fläche stößt auf scharfen Widerspruch.
Doch im Fall des Enzberger Steinbruchs haben die Bürger – vornehmlich die Bewohner von den Höhenlagen im Bereich Spitzäcker sowie vom Sengach – die Nase voll von den Erschütterungen an ihren Häusern und dem Donnerhall bei jeder Sprengung. Das machten sie in der Enzberger Festhalle unmissverständlich deutlich. Rund 150 Stadtteil-Bewohner – „Wut-Bürger“, konnte man zwischendurch meinen – waren gekommen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, den sie im vergangenen Jahr schon schriftlich auf einer Unterschriftenliste artikuliert hatten.
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