Promenade wertet Enzufer auf
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Vaihingen macht sein Flussufer besser zugänglich – Ruheplätze laden zum Verweilen ein
Vaihingen. Die alte Oberamtsstadt unterm Kaltenstein lag ja schon immer an der Enz – doch jetzt liegt der Fluss den Vaihingern zu Füßen, wenn sie auf der neuen Promenade an der Enzgasse flanieren. Dort hat die Stadt das Gewässer zwischen der Brücke und der Mühle den Menschen zugänglich gemacht.
Am Vaihinger Pulverturm ist ein idyllisches Stück Enzpromenade entstanden.Foto: Kollros
„Und es sieht genau so aus, wie es schon immer sein sollte“, freute sich Oberbürgermeister Gerd Maisch bei der Übergabe des neu gestalteten Enzufers an die Bevölkerung, die recht zahlreich zu dem kleinen Festle gekommen war. Zur Enz hin laden in Form gehauene Felsbrocken zum Begehen des Uferbereichs sowie eine über die Wasseroberfläche ragende Kanzel zum Verweilen ein. An der Straße wurde die Hochwasser-Schutzwand zurückversetzt, um überhaupt erst den hautnahen Zugang zum Wasser zu ermöglichen. Knapp 900000 Euro kostete laut Stadtoberhaupt die Maßnahme, die aber im Gemeinderat nie umstritten war. Und ebenso wenig in der Bevölkerung, die durch Bürgerversammlungen in das Projekt eingebunden war. Zur Gesamtmaßnahme gehört noch eine zweite kleine Plattform etwa 150 Meter in Richtung Mühle. Dort ist auch der Ausgangspunkt für die Stocherkahnfahrten, die in Vaihingen seit diesem Jahr angeboten werden und die Stadt unterm Kaltenstein aus einem anderen idyllischen Blickwinkel erlebbar machen.
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