Projekt nimmt Fahrt auf

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Ingenieurleistungen für Knittlinger Freibadsanierung vergeben

Knittlingen. Mit der Vergabe der Ingenieurleistungen ist das Knittlinger Millionenprojekt Freibadsanierung am Dienstag einen wichtigen Schritt vorangekommen. Einstimmig gab der Gemeinderat grünes Licht für die Beauftragung der „Bietergemeinschaft Weissachtalbad“, die sich aus dem örtlichen Büro Göhner und Schrade sowie den Büros Kern Landschaftsarchitektur aus Möckmühl, IBT Ingenieurbau aus Bretten, WBH Ingenieure aus Pforzheim und protec Ingenieure aus Heilbronn zusammensetzt. Die Honorarsumme beläuft sich brutto auf gut 817000 Euro.

Mit der Betreuung der Ausschreibung war die Dornier Consulting GmbH betraut worden, deren Vertreterin Alisa Friedrich den Ablauf des zweistufigen Verfahrens skizzierte. Sie bezeichnete es als „schade, aber bei dieser Art von Projekten nicht extrem verwunderlich“, dass sich nur eine einzige Bietergemeinschaft beworben habe. Deren Eignung sei gründlich geprüft worden und stehe außer Zweifel. „Es ist klar, dass es jetzt vorwärtsgehen muss“, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, und Sprecher aller Ratsfraktionen unterstrichen, dass sie hinter dem Projekt stehen, für das die Stadt etwa 1,8 Millionen Euro an Zuschüssen erhalten wird. „Das Ziel ist ambitioniert, aber wir werden mit vereinten Kräften daran arbeiten“, kündigte Michael Arnold (SPD) an. „Klare Zustimmung“, signalisierte Bernd Vogt (CDU), wenn er auch einschränkte: „Schade, dass es nur einen Bieter gab, aber wir stehen unter Zeitdruck.“ Patricia Lopez Ramirez (Alternative Liste) blickte voraus: „Wir freuen uns darauf, 2022 alle im sanierten Bad schwimmen zu können.“

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