Projekt KiZ+ hilft: Zu wenige Familien nutzen Kinderzuschlag

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Enzkreis (pm). Als Leistung aus dem Topf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll der Kinderzuschlag (KiZ), der einkommensabhängig und auf Antrag bei der Familienkasse gewährt wird, eine finanzielle Hilfe für Familien und Alleinerziehende in der Corona-Zeit sein. Außerdem biete er, wie es in einer Mitteilung heißt, Zugang zum Leistungspaket „Bildung und Teilhabe“, wozu beispielsweise die (anteilige) Übernahme von Kosten für die Schülerbeförderung, fürs Mittagessen in Schule oder Kita, für Lernförderung und Schulbedarf gehörten.

Im Bundesgebiet erhielten bislang nur zwischen 40 und 50 Prozent der infrage kommenden Familien tatsächlich den Kinderzuschlag, obwohl zwischenzeitlich die Antragstellung vereinfacht worden sei. Gründe seien fehlende Informationen, mangelnde Erfahrung mit Anträgen und eine gewisse Hemmschwelle, vom Recht auf eine Sozialleistung Gebrauch zu machen. Hier setzt laut Mitteilung auf regionaler Ebene das Modellprojekt KiZ+ an, das dieser Tage vom Pforzheimer Projektträger Q-Prints&Service gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast und der Sozialdezernentin des Enzkreises, Katja Kreeb, vorgestellt wurde.

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