Professionelle Hilfe in einer schweren Zeit
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Psychosoziale Krebsberatungsstelle am Helios-Klinikum bangt um ihre Existenz – Patienten berichten von ihren Erfahrungen
Pforzheim. Eine Krebserkrankung ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Menschen. Nahezu jeder reagiert mit Angst, viele fragen sich, was habe ich falsch gemacht, oder warum bekomme gerade ich Krebs? Gefühle und Fragen, mit denen sich Patienten nach dem ersten Schock und der Therapie konfrontiert sehen. Und dann: „Wie geht es weiter nach der Klinik?“ Rat und Hilfe finden sie bei der 2015 ins Leben gerufenen Psychosozialen Krebsberatungsstelle in den Räumen des Helios-Klinikums.
Die Leiterin und Psychoonkologin Christa Middendorf legt Wert darauf, dass ihre Einrichtung mit allen Kliniken in der Stadt und im Enzkreis gleichermaßen kooperiert. Und sie legt offen, dass die dauerhafte Finanzierung der Einrichtung zunächst nur noch für dieses Jahr gesichert ist: Zusammen mit acht weiteren Krebsberatungsstellen im Land gab es eine Anschubfinanzierung durch das Sozialministerium, bis der Bund diese Aufgabe übernimmt. Das dauert aber anscheinend noch, und bis es so weit ist, sind Land, die Krankenkassen, Rentenversicherung und Arbeitgeberverbände eingesprungen und sicherten zunächst die Existenz in 2017.
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