Pro Familia: Mast kritisiert Wirkung der „Mahnwache“
Archiv
Bundestagsabgeordnete macht sich ebenfalls ein Bild vor Ort
Pforzheim (pm). Nachdem sich bereits die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann (Grüne) vor Ort ein Bild gemacht hatte, hat sich nun die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast bei Pro Familia in Pforzheim über die 40 Tage andauernde „stille Mahnwache“ vor der Beratungsstelle zur Schwangerschaftskonfliktberatung informiert. Gemeinsam mit Sozialdezernentin Katja Kreeb und den Gleichstellungsbeauftragten Martina Klöpfer (Enzkreis) und Susanne Brückner (Pforzheim) habe sich Mast, wie es in einer Mitteilung heißt, für eine anonyme und ergebnisoffene Beratung ausgesprochen, wie sie gesetzlich vorgeschrieben sei. Ebenfalls vor Ort gewesen seien die SPD-Kreisrätin Margit Vetter, der SPD-Kreisvorsitzende Frederic Striegler und seine Stellvertreterin Annkathrin Wulff.
„Der gesetzliche Auftrag ist klar. Jede Frau, die vor dieser Entscheidung steht, trifft diese nicht leichtfertig. Die Frauen noch mehr unter Druck zu setzen und abzuurteilen, hilft niemandem. Menschen in Notsituationen brauchen keinen Spießrutenlauf, sondern ergebnisoffene empathische Beratung. Deshalb halte ich es für falsch, dass direkt unter dem Fenster des Beratungszimmers und in so räumlich enger Nähe Mahnwachen möglich sind“, so Katja Mast beim Besuch vor Ort.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen