„Privatisierung ja, aber nicht beim Trinkwasser“
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Tagung im Mühlacker Rathaus – OB Schneider bezieht klar Stellung – Hintergrund des Treffens ist das Freihandelsabkommen TTIP
Mühlacker. Hygienisch einwandfreies Trinkwasser, gemeinhin eines der kostbarsten Güter auf Erden, dürfe nicht dem globalen Mächtespiel wirtschaftlicher Interessen überlassen werden, so das Credo von Michael Stäbler, kaufmännischer Geschäftsführer der Bodensee-Wasserversorgung, bei einer Sprengel-Tagung in Mühlacker. Hintergrund der Aussage sind die Diskussionen um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP.
Wasser aus dem Bodensee – im Bild der Quelltopf in der Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg – genießt den Ruf ausgezeichneter Qualität. Damit dies so bleibt, dürfe Trinkwasser nicht zum Renditeobjekt werden, heißt es beim Zweckverband. Foto: Kollros
Die Bereitstellung von Trinkwasser zu jeder Zeit und in bester Qualität sei ein eherner Eckpfeiler der kommunalen Daseinsvorsorge, betonte Stäbler. Und daran dürfe nicht gerüttelt werden, lautete der Appell des Vertreters des kommunalen Versorgungsverbands, der im Südwesten vier Millionen Menschen in 320 Städten und Gemeinden mit Trinkwasser aus dem Bodensee versorgt. Rund 40 Bürgermeister und Repräsentanten von kommunalen Versorgungsbetrieben wie den Stadtwerken Mühlacker und Pforzheim, informierten sich bei der Tagung im Rathaus in Mühlacker über den aktuellen Stand der möglichen Auswirkungen von TTIP auf seit Jahrzehnten gewachsene Strukturen auf dem Wassersektor.
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