Prioritäten verschieben sich
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Die Maulbronner Finanzplanung erhält auf der Zielgeraden unerwartet neuen Schwung
Der überraschende Verkauf des Schenk-Areals wirbelt die Haushaltsplanung durcheinander. Weil die Industriebrache nicht mehr das Topthema ist, rückt das Naturfreibad wieder in den Fokus.
Maulbronn.Bis auf die SPD plädierten die drei übrigen Fraktionen des Maulbronner Gemeinderats dafür, den Blick jetzt wieder verstärkt auf den Zustand des Naturfreibads zu richten. Die CDU, die Bürgerliche Wählervereinigung (BWV) und die Liste Mensch und Umwelt (LMU) griffen das Thema in konkreten Anträgen an die Stadtverwaltung auf. Die Verantwortlichen im Rathaus hatten Investitionen in den Tiefen See vor dem Hintergrund einer möglichen Übernahme des Schenk-Areals zurückgestellt. Angesichts des Verkaufs der Industriebrache an einen privaten Investor müsse die Prioritätenliste nun neu geordnet werden. Dies war der Tenor aller Anträge zum Tiefen See, die am Mittwoch im Gemeinderat formuliert wurden. Die CDU forderte, in der Sache „Fahrt aufzunehmen“. Mit Blick auf eine Sanierung des Naturfreibads sagte Fraktionschef Friedrich Esenwein, dass es wichtig sei, die Planung voranzutreiben, um bei „diversen Stellen“ rechtzeitig wegen möglicher Zuschüsse anklopfen zu können. Sowohl die CDU als auch die BWV plädierten dafür, die noch in privater Hand befindlichen Flächen zwischen dem Seitental und dem Parkplatzende am Tiefen See zu erwerben, um für Baumaßnahmen gerüstet zu sein.
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