Preisgekrönter Roman auf der Theaterbühne

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Bretten (pm). Am Donnerstag, 9. Januar, um 19.30 Uhr zeigt die Badische Landesbühne in der Stadtparkhalle in Bretten das Stück „nichts, was uns passiert“ nach dem gleichnamigen Roman von Bettina Wilpert in der Fassung von Christine Künzel und will damit einen künstlerischen Beitrag zur #MeToo-Debatte liefern.

Der Debütroman der jungen Leipziger Autorin erschien im Februar 2018 und wurde im selben Jahr mit dem aspekte-Literaturpreis, dem wichtigsten Preis für deutsche Erstlingsprosa, ausgezeichnet. Wilpert greift in „nichts, was uns passiert“ ein Thema auf, an dem man sich leicht die Finger verbrennen kann, denn sie begibt sich auf die Spurensuche einer Vergewaltigung, die ebenso gut real wie erfunden sein könnte. Was Anna als Vergewaltigung erlebt hat, war für Jonas nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen. Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild.

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