Prägende Persönlichkeit
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Die Organistin Erika Budday gibt ihr letztes Klosterkonzert
Maulbronn. In Russland startete für die deutsche Nationalmannschaft gerade die zweite Halbzeit. Trotzdem konnte der Künstlerische Leiter der Klosterkonzerte, Sebastian Eberhardt, zahlreiche Zuhörer in der Klosterkirche Maulbronn begrüßen: Freunde, Bekannte und Wegbegleiter, alle wollten das 39. und letzte Orgelkonzert von Bezirkskantorin Erika Budday im Rahmen der Klosterkonzerte hören.
Kirchenmusikdirektorin Erika Budday an der Grenzing-Orgel in der Klosterkirche. Foto: Fotomoment
Dunkel-romantisch mit bunten Farbtupfern beginnt die erste Orgelsonate von August Gottfried Ritter. Breit fächert sie sich auf, und ruhig und klar füllt eine nachdenklich schöne Melodie den Kirchenraum aus. Es fällt leicht, die Augen zu schließen und sich den Bildern hinzugeben. Allerdings nicht lange, denn bald wird die Ruhe von tänzerisch frischen Klängen abgelöst. Immer wieder sind deutlich Motive zu hören, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Sonate ziehen, ihr dadurch Zusammenhalt geben und die von Erika Budday geschickt und abwechslungsreich ausregistriert werden und so die Besonderheiten zum Leuchten bringen. Nach Ende der Sonate dauert es eine Zeit, bis die Zuhörer begreifen, dass das erklingende Geräusch nicht etwa der Nachhall der Sonate, sondern ein klingelndes Handy ist.
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