Potenzielle TGS-Neuzugänge springen ab
Archiv
Kandidaten sagen anderswo zu – Eutingen hofft auf die Relegation
Pforzheim. Zeit, Abschied zu nehmen. Da standen sie nun in Reih und Glied nach dem 29:23-Heimsieg in der letzten Hausaufgabe der Saison gegen die TSG Hassloch, das Quartett an Leistungsträger, das die TGS Pforzheim zum Saisonende verlassen wird. Hielten als Abschiedsgeschenke Fotocollagen und Flüssiges in den Händen und bestätigten den Wartbergern „ein tolles Jahr, in einer ehrgeizigen und intakten Truppe“, die das angestrebte Saisonziel Aufstieg in die 2. Bundesliga wohl nur deshalb nicht realisieren konnte, weil das Verletzungspech die Mannen von Trainer Andrej Klimovets vor allem in der zweiten Saisonhälfte grausam und unnachgiebig gebeutelt hatte.
Daniel Sdunek und Martin Kienzle zieht es zurück, zum TV Bittenfeld, um den Unterbau des Erstligisten TVB Stuttgart in die Oberliga Baden-Württemberg zu führen, der ehrgeizige Nils Boschen greift mit dem TSB Horkheim künftig in der 2. Bundesliga an, und Publikumsliebling Felipe Soteras-Merz tritt nach Beendigung seines Studiums aus beruflichen Gründen sportlich kürzer. Bis auf Keeper Sebastian Ullrich als Sdunek-Ersatz konnte Wolfgang Taafel am Samstag noch keine externen Nachrücker benennen. Die drei Hochkaräter, die der TGS-Handballboss bereits an der Angel zu haben glaubte, haben inzwischen anderen Clubs der 2. Bundesliga zugesagt. „Da habe selbst ich noch dazu lernen müssen“, bekannte der alte Fuhrmann, der aber optimistisch ist, noch adäquaten Ersatz zu finden „und im Übrigen muss jetzt auch der vielversprechende eigene Nachwuchs ran, der in dieser Runde ja schon sporadisch zeigen konnte, was er drauf hat“.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen