„Positive Aufbruchstimmung“ trotz Einsparungen
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Pfarrplan sieht bis zum Jahr 2030 den Wegfall von fünf Pfarrstellen im evangelischen Kirchenbezirk Mühlacker vor
Mühlacker. „Es gilt, die pfarramtlichen Dienste klug und gut zu verteilen, so dass es für den Einzelnen machbar bleibt.“ Der Pfarrplan des Kirchenbezirks Mühlacker war Thema eines Pressegesprächs mit dem evangelischen Dekan Ulf van Luijk, dem Vorsitzenden der Bezirkssynode, Bernd Dingler, der Pfarrerin Franziska Müller und der Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderats Mühlacker, Barbara Straub. Als Mitglieder des Pfarrplanausschusses erläuterten sie die Gründe für die Stelleneinsparungen und die Perspektiven, die in der Umsetzung des Pfarrplans liegen.
Dekan Ulf van Luijk (v.li.), Barbara Straub, die Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderats Mühlacker, Pfarrerin Franziska Müller und der Vorsitzende der Bezirkssynode, Bernd Dingler, informieren über den Pfarrplan 2018 und die darin enthaltenen Änderungen.
Von „einer positiven Aufbruchstimmung“, sprach Pfarrerin Müller und auch Dekan van Luijk sieht der Zukunft der Seelsorge positiv entgegen. „Es gibt auch 2030 eine lebendige evangelische Kirche.“ Bis zu diesem Datum sieht der Pfarrplan den gestaffelten Wegfall von fünf Pfarrstellen vor. Von der Bezirkssynode wurde unlängst der erste Schritt, die Einsparung von 1,5 Stellen bis ins Jahr 2018 beschlossen. Der demografische Wandel macht auch vor der Kirche nicht halt. Nach derzeitigen Schätzungen wird die Zahl der evangelischen Christen in der Landeskirche bis ins Jahr 2030 von 2,3 auf 1,8 Millionen sinken. Gleichzeitig nimmt in einer Gesellschaft mit einem im größer werdenden Prozentsatz älterer Menschen die Zahl derer ab, die der Steuerpflicht unterliegen und Kirchensteuern bezahlen.
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