Polizeipräsidium sorgt für Zündstoff

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Pforzheim (pm/fg). Die Diskussionen um den Zuschnitt des neuen Polizeipräsidiums Nordschwarzwald in Pforzheim reißen nicht ab. Innenminister Thomas Strobl hat erst unlängst dem neuen Pforzheimer OB Peter Boch versichert, dass das Präsidium künftig aus dem Präsidenten, der Führungsgruppe und dem Einsatzstab, der kompletten Verwaltung, dem Lagezentrum, dem Kriminaldauerdienst und dem Kriminalkommissariat bestehen werde.

In einen Jubelsturm will der Pforzheimer Stadtrat und Chef der FDP-Landtagsfraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke deshalb aber noch lange nicht ausbrechen. „Was ist mit den weiteren Polizeidirektionen?“, fragt Rülke und äußert die Befürchtung: „Strobl will offenbar Pforzheim billig abspeisen.“ Er vermisse nach wie vor eine belastbare Aussage von Strobl zur Frage der Ansiedlung der noch offenen Standorte der Polizeidirektionen im künftigen Polizeipräsidium Nordschwarzwald. Nachdem beschlossen worden sei, die Kriminaldirektion in Calw anzusiedeln, interessiere es ihn doch, wo die beiden verbleibenden Direktionen – die Verkehrsdirektion und die Direktion Reviere– ihren Sitz haben sollen. Da die Evaluierungskommission vorgeschlagen habe, beide zusammenzulegen, drohe für den Fall, dass Pforzheim erneut übergangen werde, die Gefahr, dass in der Goldstadt nur ein Wasserkopf entstehe und die Verbesserung der Sicherheit der Bevölkerung sowie der Verkehrssicherheit an Pforzheim komplett vorbeigehe.

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