Polizeichef verspricht weniger Einbrüche
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Fuß- und Fahrradstreifen, intensivere Tatortarbeit: Polizeipräsident Günther Freisleben setzt unterschiedliche Ideen um
Wirklich zufrieden ist Polizeipräsident Günther Freisleben nicht mit den Zahlen, die er bei der Bekanntgabe der Kriminalstatistik vorstellen konnte – und das, obwohl das Polizeipräsidium Karlsruhe in vielen Bereichen besser ist als der Landesdurchschnitt.
Im Bereich des Reviers Mühlacker sind die Beamten verstärkt zu Fuß unterwegs. Damit sollen Einbrüche, deren Spuren man auf den kleinen Bildern sieht, eingedämmt werden.
Karlsruhe/Enzkreis/Pforzheim. Doch ein Problem bleibt: der Wohnungseinbruchsdiebstahl. „Wir wollen endlich, dass es weniger wird“, so der Polizeipräsident. Daher hat er –gemeinsam mit seinen Führungskräften – ein Ziel vereinbart, das er dieses Jahr unbedingt erreichen will: „Die Zahlen von Wohnungseinbrüchen werden 2015 im zweistelligen Prozentbereich zurückgehen.“ Dafür, so Freisleben, „stehe ich, und daran lasse ich mich messen“. Doch der Polizeipräsident machte auch deutlich, dass es nicht allein die Aufgabe der Polizei sei, Einbrüche zu verhindern. „Wer Fenster, Türen, Wohnungen und Häuser offenstehen lässt, macht einen Fehler.“ Die Polizei sei daher auch verstärkt damit beschäftigt, die Bürger zu beraten. Alleine im vergangenen Jahr habe es 2500 technische Beratungen gegeben. „Da haben die Kollegen wahnsinnig gute Arbeit geleistet“, so Freisleben.
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