Polizei sucht weiter nach Brandursache und Umweltsünder

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Vermeintliche Bagatelldelikte verlangen freiwilligen Helfern viel ab

Ölbronn-Dürrn (md). Nach dem Wiesenbrand am Eichelberg bei Ölbronn-Dürrn ist die Ursache des Feuers offiziell noch nicht geklärt. „Weitere Ermittlungen sind notwendig“, teilt Dieter Werner, Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Der 150 Quadratmeter große Flächenbrand hatte in der Nacht auf Samstag neben der Feuerwehr Ölbronn-Dürrn auch einen Teil der Wehren aus Knittlingen und Maulbronn gefordert. Rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte beteiligten sich an den Löscharbeiten. Der Kommandant der Feuerwehr Ölbronn-Dürrn, Jürgen Braun, geht davon aus, dass das Feuer mutwillig entzündet wurde. In Illingen hat es in der Nacht auf Sonntag auf dem Häckselplatz gebrannt. Weggeworfene Asche hatte dort ein Feuer entfacht. Es war bereits der dritte Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die schon am Freitag und am Samstag wegen illegal entsorgten Mülls ausrücken mussten. Sie hatten einen 20 Liter fassenden Altölkanister zwischen Schützingen und Gündelbach aus der Metter gefischt, um dann 24 Stunden später unweit der ersten Einsatzstelle einen weiteren Ölbehälter aus dem Bach zu holen. Ein kleiner Teil des Öls sei aus den verschlossenen Kanistern in die Metter gelangt, teilte die Feuerwehr mit. Die Polizei sucht per Zeugenaufruf nach dem Müllsünder. „Noch haben wir keine Hinweise bekommen“, sagt Werner. Es gebe immer wieder Fälle, in denen sich Bürger Entsorgungskosten sparen wollten und Müll wie Farben oder Altöl in der Natur entsorgten. Die Zahl solcher Delikte steige jedoch nicht an.

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