Polizei steckt in einer Vertrauenskrise
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Im Fall der verschwundenen Dienstwaffe wird ein Versehen als Ursache inzwischen ausgeschlossen
Von der Pistole, die im Zuge einer Waffenkontrolle im Autobahnpolizeirevier Pforzheim verschwunden ist, fehlt jede Spur. Mittlerweile ist immerhin klar, dass die Heckler und Koch P2000 gestohlen wurde. Damit lastet ein schwerer Verdacht auch auf der Polizei.
Heckler und Koch P2000: Eine Dienstwaffe dieses Typs ist bei der Pforzheimer Autobahnpolizei entwendet worden. Foto: p
Pforzheim. Anfang Juli hatte die Polizei den rätselhaften Fall, der für unangenehme Schlagzeilen sorgte, aufgrund von Medienberichten öffentlich machen müssen. Für besondere Brisanz sorgt der Umstand, dass für den Diebstahl der Pistole auch ein Täter aus den eigenen Reihen infrage kommt. Wie in den zurückliegenden Jahren hatten die Beamten der Pforzheimer Autobahnpolizei und der Hundeführerstaffel ihre Waffen für die Revision in einem extra dafür zur Verfügung gestellten und verschlossenen Raum deponiert. Während des Waffenchecks ist eine Heckler und Koch P2000 samt Munition verschwunden. Der Fall liegt in der Hand von Kriminalbeamten aus Karlsruhe, die mit der Zweigstelle Pforzheim der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zusammenarbeiten. Die für Amtsdelikte zuständige Inspektion1 der Kripo leitet die umfangreichen Ermittlungen. Rund 60 Polizeibeamte müssen in der Sache befragt werden.
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