Polizei hält Kontrolldruck hoch
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Unfallstatistik 2016: Zahl der Todesopfer sinkt deutlich – Gurtmuffel, Trinker und Raser im Visier der Verkehrsüberwachung
Die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen ist 2016 im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe von 45 im Vorjahr auf 30 gesunken. Allerdings ist sie im Enzkreis von vier auf fünf und in Pforzheim von null auf zwei gestiegen.
Raser bleiben weiter im Visier: Polizeihauptmeister Rainer Hampel liegt mit einem Handlasermessgerät auf der Lauer, um etwaige Temposünder zu erwischen. Archivfoto: Sadler
Enzkreis/Pforzheim/Karlsruhe. Im Kern waren die Zahlen, die Polizeivizepräsident Franz Semling gestern bei der Präsentation der Unfallstatistik vorgestellt hat, durchaus positiv. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Präsidiumsbereich ist um 3,1 Prozent auf 35830 gesunken. Dabei waren nicht nur deutlich weniger Todesopfer zu beklagen, auch die Zahl der Schwerverletzten ist um 2,5 Prozent auf 962 gesunken, während die Zahl der Leichtverletzten von 4588 auf 4719 leicht angestiegen ist. Im Enzkreis hingegen wurden zwar ebenfalls weniger Verkehrsunfälle registriert (minus 4,5 Prozent auf 4054), allerdings stieg die Zahl der Todesopfer, und auch die Zahl der Unfälle mit Personenschäden schnellte um 11,2 Prozent auf 496 nach oben, liegt aber immer noch knapp unter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre.
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