Polizei erstickt Konflikte im Keim

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Pforzheim/Enzkreis (pol). Eine überwiegend positive Bilanz der Faschingsdienstagsumzüge in der Region hat gestern das Polizeipräsidium Karlsruhe gezogen. Den Umzug in Dillweißenstein verfolgten rund 15000 Narren. Auffallend waren laut Polizei etwa 500 Jugendliche, die sich abseits der Strecke aufhielten. Streitigkeiten zwischen den Gruppen konnten durch konsequentes Einschreiten verhindert werden. Es mussten sechs Platzverweise ausgesprochen werden; vier Personen wurden in Gewahrsam genommen. Durch die Jugendschutzteams wurden 180 Jugendliche angesprochen. Mitgeführter hochprozentiger Alkohol wurde konfisziert und vernichtet. 35 Jugendliche mussten alkoholbedingt betreut werden. Ein Jugendlicher fiel aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung in die Nagold. Er konnte sich selbstständig ans Ufer retten und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt.

Nach dem Umzug in Dillweißenstein kam es an der Behelfsbushaltestelle an der Ganghoferstraße zu Handgreiflichkeiten, bei denen zwei Männer gegen 17.30 Uhr auf zwei Fahrgäste einschlugen. Einer der Schläger, ein betrunkener 20-Jähriger, konnte durch einen Beamten festgehalten werden. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizisten.

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