Politthriller und Liebesgeschichte

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Pforzheim (pm). „Ich sehe in dieser Tosca ein Werk, wie für mich gemacht: keine übertriebenen Proportionen, kein dekoratives Spektakel und kein Platz für den üblichen musikalischen Überfluss.“ Victorien Sardous Drama „La Tosca“ schien den Komponisten Giacomo Puccini zu faszinieren, denn nach „La Bohème“ sollte die ergreifende Geschichte um Tosca der zweite bahnbrechende Welterfolg des Komponisten werden. Unter der Regie der stellvertretenden Operndirektorin Bettina Lell feiert die Oper am Freitag, 19. September, um 19 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim ihre Premiere. Mit dieser Vorstellung eröffnet das Theater Pforzheim seine neue Spielzeit 2014/2015.

Aus dem Konflikt zweier politisch unterschiedlich Gesinnter, dem Künstler Cavaradossi und dem Polizeikommandanten Scarpia, dem Flüchtigen Angelotti, der die Intrige antreibt sowie Cavaradossis Liebesbeziehung zu Tosca, die die nicht zu bändigende Eifersucht Scarpias ins Spiel bringt, entwickelt sich ein Kammerspiel sondergleichen. Gut und Böse sind klar verteilt und im Wechselspiel des intimen, privaten Raums und der Öffentlichkeit gewinnt das Geheime, das Netzwerk, das nicht durchschaut werden kann. Daraus resultiert ein Politthriller mit gesellschaftlicher Sprengkraft und zutiefst berührender Leidenschaftlichkeit.

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