Pleiten, Pech und Pannen an der Platte

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Gleich drei Tischtennis-Mannschaften aus der Region steigen aus der Bezirksklasse ab

Enzkreis. Quo vadis Tischtennissport in der Region? Die drei Vertreter des MT-Lands in der Bezirksklasse haben in der Saison 2013/14 geschlossen die Abstiegsplätze neun bis elf belegt und müssen aller Voraussicht nach den Gang in die Kreisliga antreten. Besonders bitter ist der Umstand, dass der TTV Knittlingen und der TV Lienzingen den Klassenerhalt nur ganz knapp verfehlten.

„Wir haben so eine Pannenshow abgeliefert in der Vorrunde. Ich dachte nicht, dass wir überhaupt noch einmal rankommen“, freut sich Alex Hudetz vom TTV Knittlingen über Platz sieben in der Rückrundentabelle. Die zweite Saisonhälfte stellt unter Beweis, dass in Bestbesetzung der Klassenerhalt vermutlich nur Formsache gewesen wäre. Doch die langfristigen Ausfälle von Erik Hartmann, Alex Hudetz und Uli Begero waren nicht zu kompensieren. So unterlag Knittlingen gegen Großglattbach und Lienzingen jeweils mit 7:9, sogar das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Spvgg Hirschlanden-Schöckingen ging mit 5:9 verloren, das Resultat war der vorletzte Platz. Nach drei Niederlagen gegen die Top-Teams steigerte sich der TTV, in den Matches gegen Enzweihingen und Hemmingen verpasste er allerdings im Schlussdoppel das Punktepaar. Der Niederlage bei Hirschlanden-Schöckingen folgte eine Serie von vier ungeschlagenen Spielen, allerdings reichte es in zwei dieser Matches erneut nur zu einer Punkteteilung. So waren alle Konkurrenten bis auf den TSV Hochdorf und den TV Lienzingen davongezogen. Nachdem das Heimspiel gegen Lienzingen 8:8 ausgegangen war, ereignete sich am letzten Saisonwochenende ein regelrechtes Drama. Während sich Lienzingen und Hochdorf mit Remis trennten, erreichte Knittlingen dasselbe Resultat gegen den TSV Kleinsachsenheim. Alle drei Teams waren nun mit zwölf Punkten gleichauf, Knittlingen im Spielverhältnis mit einem Match Lienzingen voraus. Hochdorf hatte zwar ein um sieben Matches besseres Spielverhältnis, am Sonntagmorgen aber noch das Gastspiel beim Tabellenzweiten TV Markgröningen II, das mit 3:9 verloren ging – Hochdorf rettete sich denkbar knapp. „Zum Schluss hat sich keiner mehr aufgeregt, da die Chance sowieso nur theoretischer Natur gewesen war. Wie knapp das Ganze tatsächlich ausging, habe ich erst im Nachhinein realisiert.“ Letztendlich sei man in Knittlingen mit der Saison zufrieden, das Team habe gezeigt, wie erfolgreich es in Bestbesetzung sei.

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