Pivac lässt das Team nach Heimpleite tüchtig schwitzen

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Mühlacker. „Das war ein Schock! Gefühlsmäßig hätten wir mit fünf Toren Unterschied gewinnen müssen“, kann Trainer Pivac es gar nicht begreifen, wie seine Blau-Gelben dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Die Niederlage schmeckt umso bitterer, weil man mit einem Sieg nicht nur den Gegner, sondern gleich auch die SG Kronau/Östringen III überholt hätte. So aber bleibt Blau-Gelb Mühlacker in der Landesliga auf dem vorletzten Platz. Zwei bis vier Teams müssen am Saisonende runter in die Kreisliga. „Die Lage ist sehr ernst. Aber hoffnungslos ist sie noch nicht“, findet der Trainer.Die Spieler müssen lernen, auch unter Druck ihr Können zu zeigenDas Problem ist die Psyche. „Wir haben alles trainiert. Die Jungs sind gut genug für die Landesliga. Aber sie müssen lernen, ihr Können auch unter Druck abzurufen“, verdeutlicht Edin Pivac, woran es hapert. 50 von 60 Minuten hatten er und die vielen Fans in der Enztalsporthalle überhaupt keinen Grund, an einem Erfolg zu zweifeln. „Wir standen in der ersten Halbzeit in der Abwehr hervorragend.“ Damit legte Mühlacker die Basis für eine 14:10-Führung. Zwei Fehlpässe in den letzten Minuten vor der Pause gestatteten Stutensee jedoch, auf den 14:12-Halbzeitstand zu verkürzen.

Ex-Mühlackerer Markus Elsner (re.), nun im orangeroten Trikot der SG Stutensee aktiv, kann David Laurinyecz nicht am Abschluss hindern. Doch zu viele solcher Wurfgelegenheiten lassen die Blau-Gelben vor allem in der Schlussphase ungenutzt. Foto: Zschorsch

Ex-Mühlackerer Markus Elsner (re.), nun im orangeroten Trikot der SG Stutensee aktiv, kann David Laurinyecz nicht am Abschluss hindern. Doch zu viele solcher Wurfgelegenheiten lassen die Blau-Gelben vor allem in der Schlussphase ungenutzt. Foto: Zschorsch

Nach dem Pausentee machte Blau-Gelb zielstrebig weiter, erarbeitete sich aus einer stabilen Deckung heraus wieder vier Tore Vorsprung. 21:17 hieß es knapp eine Viertelstunde vor Schluss. „Aber dann haben wir nur noch vier Tore geschossen, stattdessen zehn Hundertprozentige verballert“, ist Edin Pivac fassungslos.

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