Pinacher müssen weiter mit Lärm leben
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Wiernsheim-Pinache (pm). Die vom Verkehr geplagten Anwohner der Pinacher Ortsdurchfahrten dürfen nicht auf eine baldige Ausbesserung der beschädigten Landestraßen 1134 und 1125 hoffen. Das hat das grün-geführte Verkehrsministerium in Stuttgart auf eine Anfrage des Enzkreisabgeordneten und FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, mitgeteilt. Die grün-rote Landesregierung sieht bei anderen Straßenabschnitten einen dringlicheren Sanierungsbedarf. Auch gibt das Ministerium an, dass die Verkehrsbelastung in Pinache seit 2005 gesunken sei, auf der L 1134 demnach um 25 Prozent.
Rülke hatte von der Landesregierung auch wissen wollen, ob sie sich für den zügigen Bau einer Ortsumgehung zur Absenkung der Verkehrsbelastung einsetze. Laut dem Verkehrsministerium sind bereits alle Mittel für Landesstraßen bis 2014 in anderen Maßnahmen gebunden. Die im Generalverkehrsplan enthaltene Ortsumgehung Wiernsheim-Pinache könne also frühestens 2014/2015 begonnen werden. Allerdings solle für neue Maßnahmen eine verkehrsträgerübergreifende Priorisierung der Projekte erfolgen, in die gegebenenfalls auch die Ortsumgehung Wiernsheim-Pinache mit einbezogen werden könne.
In den Jahren 2011 und 2012 ist im Enzkreis nur noch die Sanierung von vier Ortsdurchfahrten vorgesehen. Dies betrifft einen Teilabschnitt der L 570 in Kämpfelbach-Ersingen, die L 1134 in Heimsheim, einen Teilabschnitt der L 1175 in Wimsheim und die L 1180 in Friolzheim.
Rülke fordert nun eine klare Priorisierung der Ortsumgehung in Wiernsheim-Pinache für 2014: ?Es kann nicht sein, dass Grün-Rot die Prioritäten aus politischen Gründen immer in anderen Kreisen setzt und dringend benötigte Straßensanierungen im Enzkreis warten müssen.?
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