Photovoltaik: Oehler macht Vorschläge

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Bürgermeister will das Heft des Handelns in der Hand halten.

Wiernsheim. Der Regionalverband hat am 8. Juli beschlossen, einen Teilregionalplan Erneuerbare Energien aufzustellen, und die Kommunen gebeten, ihre Planungen beziehungsweise mögliche Standorte für Erneuerbare Energien mitzuteilen. Dieser Bitte ist Wiernsheim schnell nachgekommen. „Bevor wir wieder von einem Planungsbüro Standorte vorgesetzt bekommen“, erinnerte Bürgermeister Karlheinz Oehler im Gemeinderat an die Debatten um den Teilregionalplan Windenergie. „Ich habe die Flächen rausgezogen, die wir schon einmal mit der EnBW besprochen haben, und um zwei weitere ergänzt“, erklärte Oehler. „Das heißt nicht, dass dort jetzt Photovoltaikanlagen hinkommen. Wir schlagen dem Regionalverband lediglich vor, seine Untersuchungen auf diese Flächen zu beschränken.“

Insgesamt 60 Hektar sind die von Oehler beziehungsweise der EnBW vorgeschlagenen Flächen groß. Jedoch merkte Gemeinderat Frank Bäuerle (UL) an: „Die Flächen sind größtenteils ungeeignet. Die hat wohl ein Azubi der EnBW ausgesucht.“ Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass diese Flächen der Landwirtschaft entzogen werden. Aber einige Grundbesitzer würden hier wohl ein Geschäft wittern. Immerhin würden für Photovoltaikflächen Jahrespachten von 2000 Euro je Hektar bezahlt, während für Landwirte nur 300 Euro fällig werden. Jörg Blessing (Liste Land), der wie Bäuerle ebenfalls Landwirt ist, konnte sich dennoch mit den vorgeschlagenen Flächen anfreunden: „Dort ist der Boden größtenteils minderwertig.“

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