Pforzheimer Professor sucht ein Endlager

Archiv

Dr. Hendrik Lambrecht ist Mitglied des „Nationalen Begleitgremiums“

Pforzheim (pm). Wo wird der Atommüll künftig entsorgt? Diese Frage treibt nicht nur die bundesdeutsche Politik, sondern auch Hendrik Lambrecht um. Der Pforzheimer Professor wurde im November von der Bundesumweltministerin ins „Nationale Begleitgremium“ zur Standortwahl eines Endlagers für hoch radioaktiven Abfall berufen. Im Dezember nahm das derzeit neunköpfige unabhängige Gremium seine Arbeit auf. Die Mitglieder haben die Aufgabe, zwischen den Bürgern, der Betreibergesellschaft, dem Gesetzgeber und weiteren Beteiligten zu vermitteln.

Pforzheimer Professor sucht ein Endlager

Lambrecht.

Die Aufgabe ist hochkomplex: Es wird ein Standort gesucht für etwas, das keiner haben will. Mit der Novellierung des Auswahlgesetzes hat die Bundesregierung die Suche nach einem Ort, in dem der Atommüll künftig sicher gelagert werden soll, erneut eröffnet. Ziel ist eine möglichst objektive Beurteilung der infrage kommenden Standorte ohne eine vorherige Festlegung. Damit ist auch die frühere Konzentration auf den Standort Gorleben in Niedersachsen obsolet und wird genauso überprüft, wie andere mögliche Plätze.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen