Pforzheim/Eutingen hält doppeltem Druck stand

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Handball-Oberligist gewinnt trotz früher Zeitstrafen beim SV Remshalden deutlich – Sandro Münch überraschend wieder dabei

Remshalden. Mit einem deutlicheren Erfolg als erwartet, einem 33:21, ist Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen vom Gastspiel beim abstiegsbedrohten SV Remshalden zurückgekehrt. Die Pforzheimer mussten dabei am Sonntag gleich zweifach mit zusätzlichem Druck fertig werden. Zum Ersten hatten alle drei Konkurrenten um die Aufstiegsplätze am Samstag mit Siegen vorgelegt, zum Zweiten schickten die Referees mit Ingo Catak und Michael Hohnerlein beide Innenblocker der Eutinger bereits bis zur zwölften Minute jeweils zweimal auf die Strafbank. Somit mussten sich die beiden Kanten wegen drohender Disqualifikation fortan benehmen. Die einseitigen Zeitstrafen waren auch der Grund, warum die Pforzheimer bis dahin ständig den Führungen der Gastgeber hinterhergelaufen waren. Wieder komplett war der 5:6-Rückstand mit vier Toren in Folge schnell in eine 9:6-Führung gedreht. Nun hatten die Pforzheimer das Heft in der Hand, setzten sich bis zur Pause auf 19:12 ab und dominierten die Partie auch nach dem Seitenwechsel.

Nicht nur seiner vier Tore wegen, sondern auch aus psychologischer Sicht war der überraschende Einsatz von Sandro Münch eine Stütze des Eutinger Spiels. Der Spielmacher hatte seit Wochen wegen eines Mittelhandbruchs gefehlt. Dennoch war der entscheidende Mannschaftsteil diesmal nicht im Rückraum, sondern am Kreis zu finden. Dominik Seganfreddo und Max Lupus als Flügelzange sowie der quirlige Jan Strehlau erzielten zusammen 21 der 33 Eutinger Tore.

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