Pforzheim winken 37 Millionen Euro
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Riskante Derivat-Geschäfte: Stadt und Bank J. P. Morgan einigen sich auf Vergleich
Pforzheim (pm). Die Stadt Pforzheim und die Bank J. P. Morgan haben sich am Montag bei der zweiten mündlichen Verhandlung im Derivate-Streit vor dem Landgericht Frankfurt auf einen Vergleich geeinigt. Der Gemeinderat muss der Einigung noch zustimmen.
November 2009: Ermittler der Staatsanwaltschaft Mannheim beschlagnahmen im Pforzheimer Rathaus Akten und Computerdateien zur Affäre um riskante Zinsspekulationen. Die ehemalige Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, die im Juni 2009 ihr Amt an Gert Hager verlor, und Kämmerin Susanne Weishaar sehen sich mit Ermittlungen wegen Untreue konfrontiert.Archivfoto: Ehmann
Konkret sieht der Vergleich laut Mitteilung der Stadtverwaltung vor, dass die Stadt ihren Schaden in Höhe von 55,9 Millionen Euro zu rund zwei Dritteln ersetzt bekommt. „Mit diesem Vergleich bin ich zufrieden“, so Oberbürgermeister Gert Hager in einer ersten Reaktion. „Vor allem vor dem Hintergrund der Prozessrisiken und der Tatsache, dass J. P. Morgan uns anfangs keinen Cent erstatten wollte.“
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