Pforzheim will sauberer und sicherer werden
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Fachleute diskutieren über den Stand der Dinge und mögliche Verbesserungen
Pforzheim (bm). Wo steht Pforzheim beim Thema Sicherheit und Sauberkeit? Vertreter aus Kommunalpolitik, Religionsgemeinschaften, Wirtschaft, Bürgervereinen, Sozialraumkonferenzen und Sozialverbänden haben sich bei einem Treffen mit dem Ziel beschäftigt, die Stadt in beiden Aspekten voranzubringen. Die Auftaktveranstaltung, die sich an einen geschlossenen Kreis richtete, diente dazu, „nicht postfaktisch, sondern auf der Faktenlage basierend zu diskutieren“, wie Erster Bürgermeister Dirk Büscher sagte. Diskutiert werden solle bei zwei Folgeveranstaltungen im Frühjahr, kündigte Oberbürgermeister Gert Hager an.
Subjektives Sicherheitsempfinden und objektive Sicherheitslage mögen nicht übereinstimmen, Fakt ist, dass es – oft ältere – Menschen gibt, die ein mulmiges Gefühl haben, wenn Jugendgruppen beieinander stehen und vielleicht auch in einer für sie fremden Sprache sprechen. Durch solch ein „komisches Gefühl“ ändere sich das Sicherheitsgefühl, weiß Polizeipräsident Günther Freisleben, der die Trends der Kriminalstatistik vorstellte. Demnach bewegt sich die Zahl aller Tatverdächtigen im Enzkreis auf Vorjahresniveau, in Pforzheim ist sie leicht gesunken. Diebstahl- und Wohnungseinbruchsdelikte sind im Enzkreis zurückgegangen, die Zahl der Körperverletzungs-, Raubdelikte und Fälle von Rauschgiftkriminalität ist angestiegen. Auch die Aufklärungsquote im Enzkreis sei leicht gestiegen (auf 50 Prozent), in Pforzheim lag sie bei über 60 Prozent.
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