Pforzheim hofft auf das Betreuungsgeld

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Kinderreich und finanzschwach: Probleme in der Goldstadt

Pforzheim (dpa/lsw). Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sind in Pforzheim Mangelware. Laut Statistischem Landesamt kommt die Kommune gerade mal auf eine Quote von 15 Prozent und zählt damit zu den Schlusslichtern im Südwesten. Die Stadt wird nach eigenen Angaben bis Ende 2013 die eigentlich erforderliche Quote von 35 Prozent nicht erreichen. Jetzt hofft sie, dass das umstrittene Betreuungsgeld für Familien, die ihre Kinder nicht in eine Einrichtung schicken, für Entlastung sorgen wird.

Die Gründe für die Misere sind nach Angaben der für Bildung zuständigen Bürgermeisterin Monika Müller vielfältig. So sei die Stadt lange Zeit von falschen Prognosen ausgegangen, die einen Bevölkerungsrückgang vorhersagten. „Doch Pforzheim hat entgegen dem sonstigen landesweiten Trend das besondere Glück, gleichbleibende und sogar steigende Geburtenzahlen zu verzeichnen.“ Zudem hätten sich in den vergangenen zwei Jahren etliche kinderreiche Familien angesiedelt.

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