Pflegenotstand auf der Bühne
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Theaterstück „Maria Hilf“ im Uhlandbau beleuchtet ein schwieriges Thema mit einer Prise Humor
Mühlacker. Gehört der Pflegenotstand in Deutschland und die massenhafte Anstellung von 24-Stunden-Pflegekräften aus dem osteuropäischen Raum als Thema eines Theaterstücks auf die Kulturbühne? Die über 40 Besucher des Theaterabends am Freitag im Mühlacker Uhlandbau würden diese Frage vermutlich bejahen. Unter dem Titel „Maria hilf“ sahen sie eine Vorstellung, die sich der Problematik ungeschönt und auf einer ganz persönlichen, zwischenmenschlichen Ebene annäherte.
Ein heißes Eisen angepackt: In dem Theaterstück „Maria hilf“ thematisieren Felix S. Felix (Rollstuhl), Miriam Grimm (oranges Haarband) und Melina Schöfer den Pflegenotstand. Foto: Stahlfeld
Einmal noch verreisen. Der Koffer von Mutter Magdalena (Felix S. Felix) ist schon gepackt, da macht ein Schlaganfall mit anschließender halbseitiger Lähmung nicht nur die Reisepläne zunichte. Das Leben ändert sich schlagartig. Die Seniorin ist im Alltag auf Hilfe angewiesen. Tochter Michaela (Maria Grimm), zweifache Mutter und berufstätig, engagiert eine Pflegerin aus Polen. Pflegerin Maria (Melina Schöfer) muss sich sprachlich und in einem fremden Haushalt zurecht finden.
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