Pferd in Not aus einer Güllegrube gerettet
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Feuerwehren bewahren das Tier vor dem Ertrinken
Enzkreis (pm). Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Feuerwehr am Montagabend gegen 17 Uhr ausgerückt. Auf einem Bauernhof in Weiler war ein Pferd in eine Güllegrube gestürzt und drohte zu ertrinken. Der Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Keltern, Joachim Straub, forderte noch auf der Anfahrt einen Kranwagen der Feuerwehr Pforzheim zur Rettung des Tieres an. Auf dem Hof angekommen musste er jedoch feststellen, dass der Einsatz des Kranwagens nicht möglich war, da die Grube überbaut ist.
Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter aus Pforzheim, forderten die Verantwortlichen zur Entleerung der Güllegrube ein Spezialgerät an, das eigentlich zur Aufnahme von Gefahrgut dient und wie ein Staubsauger alle Stoffe einsaugen kann. Aufgrund der langen Anfahrt kam dieses jedoch nicht mehr zu Einsatz. Ein Landwirt traf zuvor mit seinem Güllefass ein und übernahm das Absaugen. Mit breiten Schläuchen gelang es den Helfern schließlich, das Pferd vor dem Ertrinken zu retten.
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