Pfarrerin reagiert auf anonymen Brief
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„Ein Lutheraner“, der seinen Namen nicht preisgibt, kritisiert Aussetzung der regulären Gottesdienste
Das öffentliche Leben ruht weitgehend. Dass davon auch Gottesdienste in der üblichen Form betroffen sind, gefällt offenbar nicht jedem, wie aus einem anonymen Schreiben hervorgeht.
Mühlacker-Grossglattbach (pm/cb). Pfarrerin Sabine Wöhr, zuständig für Großglattbach und Iptingen, berichtet unserer Zeitung: „Am Karfreitag wurde am Großglattbacher Pfarrhaus und an der Markuskirche ein anonymer Brief aufgehängt, der mich und andere verärgert hat.“ Der Inhalt: Eine durch und durch gottlose Regierung habe Kirchenschließungen befohlen, und die Kirche habe sich widerstandslos gebeugt. Die Kirche lasse damit die Menschen in ihrer Not im Stich. Man könne doch, um die Abstandsregeln einzuhalten, zur Not fünf Gottesdienste hintereinander abhalten. Jesus habe sich anders verhalten, und Luther hätte dazu etwas anderes gesagt.
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