Petition wegen Wildsauschäden

Archiv

Schreiben aus Mühlacker fordert Änderungen beim Jagdgesetz

Mühlacker-Enzberg. Mit einem Brandbrief an den Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags erreicht der Kampf gegen die Schäden, die Wildschweine in der Region anrichten, eine neue Stufe. Der Enzberger Hans-Werner Herre beklagt in dem Schreiben, das 80 Bürger unterzeichnet haben sollen, „exorbitant hohe Schäden“ an Grünland und Streuobstwiesen. Weil die Grundstücke dadurch nicht mehr bearbeitet werden könnten, drohe deren Verwilderung. Herre geht es ums Landschaftsbild. Er fühlt sich vom Enzkreis und der Stadt Mühlacker hinsichtlich des Problems alleingelassen. „Im Moment fühlen wir uns durch führende Bachen, die ihre Frischlinge bereits im Wohngebiet zur Welt bringen, bedroht.“

Die Abgeordneten sollten sich für Neuerungen bei der Bekämpfung der „Wildschweinplage“ einsetzen. „Durch Änderung oder Erweiterung des Landesjagdgesetzes müssen den Jägern alle zur Zeit verfügbaren Instrumente und Werkzeuge in die Hand gegeben werden, damit sie das Schwarzwild, auch mit unpopulären Mitteln, erfolgreicher bejagen können.“ Dazu gehörten unter anderem Nachtzielgeräte, Schalldämpfer, Schrot zur Bejagung von Frischlingen und die ganzjährige Bejagung von Keilern. Für schwer bejagbare Gebiete, wie es sie in Mühlacker gebe, fordert Herre eine zeitlich begrenzte Geburtenkontrolle mit chemischen Mitteln.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen