Peter-und-Paul als immaterielles Kulturerbe

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Jury würdigt den Wert des traditionsreichen Festes

Bretten (pm). Das Peter-und-Paul-Fest darf sich Hoffnungen machen, in das UNESCO-Verzeichnis der immateriellen Kulturerben aufgenommen zu werden. Eine Landesjury hat den Antrag der Organisatoren des Mittelalterfestes positiv bewertet und zur weiteren Begutachtung an die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder geschickt. Von dort gehen die Bewerbungen zur Deutschen UNESCO-Kommission, wo eine bundesweite Expertenkommission im Herbst 2014 endgültige Auswahlempfehlungen für die Aufnahme in das neue bundesweite Verzeichnis treffen wird.

Für die Jury waren in Übereinstimmung mit den UNESCO-Richtlinien bei ihrer Auswahlentscheidung vor allem vier Kriterien entscheidend: hinreichend belegtes Alter und entsprechende Tradition als kulturelles Erbe; herausragende kulturelle beziehungsweise kulturgeschichtliche Bedeutung; ehrenamtliches Engagement der Funktionsträger und Organisatoren ohne Gewinnerzielungsabsicht; Regionaltypik und identitätsstiftende Wirkung für einen bestimmten geografischen Raum.

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