Pestizide bedrohen viele Insekten
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Nicht nur Bienen sind betroffen – Verlust: Immer mehr blütenreiche Landschaften verschwinden
Oberderdingen-Flehingen. Vom „Bienensterben“ liest man immer wieder, und die Rede ist dabei fast immer von Honigbienen. So, als wären die Hunderte Wildbienenarten, die es bei uns gibt, nicht mindestens wichtig für die Bestäubung unserer Nutz-und Wildpflanzen. Und wenn es um die Ursache des Bienensterbens geht, werden häufig nur die Varroamilbe und andere aus dem Ausland eingeschleppte Bienenschädlinge genannt.
Auch Hummeln sind bedroht. Foto: Lechner
Für Christian Strohmenger und Volker Reeck ist das „zu kurz gedacht“. Die beiden Vorstandsmitglieder, des vor vier Jahren gegründeten Flehinger Bienenvereins gehören zu einer neuen Imkergeneration. Einer Generation, die nicht immer die Sicht der dem Landwirtschaftsverband angeschlossenen Imker-Verbände teilen. „Die Varroamilbe und die anderen Schädlinge sind für uns nicht das Hauptproblem, die Milbe können Imker bekämpfen, auf die anderen Ursachen des Bienensterbens haben sie aber so gut wie keinen Einfluss“, meinen die beiden und sprechen dabei vor allem vom Verschwinden blütenreicher Landschaften und dem Einsatz von Pestiziden. „Darunter leiden natürlich nicht nur unsere Honigbienen, sondern auch alle Wildbienenarten“, erklärt Christian Strohmenger, dass man eigentlich nicht nur von einem Bienen-, sondern von einem Insektensterben reden müsste.
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