Perspektiven der Ökumene

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Mühlacker (pm). Die katholische Theologin Johanna Rahner kommt am Dienstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr zu einem Vortrag ins Anton-Müller-Gemeindezentrum nach Mühlacker. Unter dem Titel „Bilanz und Perspektiven der Ökumene“ lädt das katholische Dekanat ein. Der Eintritt ist frei.

Wo stehen die Christen heute nach 500 Jahren Kirchenspaltung? Die einen verstehen überhaupt nicht, warum es immer noch getrennte Kirchen gibt, andere klagen über die Aufgabe des eigenen kirchlichen Profils, und den meisten ist die Frage nach den verschiedenen Konfessionen ziemlich egal. Nach Jahrhunderten der Konkurrenz zwischen den Kirchen und Jahrzehnten der Annäherung ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie könnte es weitergehen? Fachfrau für solche Fragen ist Dr. Johanna Rahner, Professorin für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen und Direktorin des Instituts für Ökumenische und Interreligiöse Forschung. Erst jüngst beim Kirchentag in Berlin hatte sie sich gegen eine konfessionelle Vereinnahmung der Reformation gewandt: „Die reformatorischen Grundprinzipien gehören allen Kirchen“, sagte sie am Samstag. Wer heute von Willkommenskultur, Toleranz, Glaubens- und Gewissensfreiheit spreche, bewege sich „auf einem Fundament, das ohne diese einzigartige, ökumenische Wirkungsgeschichte der Reformation nicht existierte“.

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