Pedelec-Fahrer oft in Unfälle verwickelt
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Zusammenstoß von Tiefenbronn hat besonders tragische Folgen. Polizeipräsidium Pforzheim verweist auf die laufenden Ermittlungen. Fahrräder mit Elektro-Unterstützung stehen im Fokus einer verstärkten Aufklärungsarbeit gemeinsam mit der Verkehrswacht.
Enzkreis. Ein Motorradfahrer überholt ein Auto und prallt dabei in einen entgegenkommenden Radfahrer: Der folgenschwere Unfall am Wochenende zwischen den Tiefenbronner Ortsteilen Lehningen und Mühlhausen/Würm mit einem Toten und einem lebensgefährlich Verletzten scheint auf den ersten Blick alle Vorurteile über Täter und Opfer auf zwei Rädern zu bestätigen. Doch das Polizeipräsidium Pforzheim warnt vor Vorverurteilungen: „Jeder Unfall steht für sich“, verweist auf Nachfrage Polizeisprecherin Sabine Maag auf die laufenden Ermittlungen, in die ein Sachverständiger eingebunden sei.
Die Unfallstelle auf der Kreisstraße 4562 zwischen Lehningen und Mühlhausen/Würm: Beim Zusammenstoß mit einem Motorrad verliert ein 31-jähriger Pedelec-Fahrer sein Leben.
Wie berichtet, hatte der 31-jährige Radfahrer, der mit seinem Pedelec am Rand der Kreisstraße bergab fuhr, bei dem Zusammenstoß mit der Kawasaki eines 27-Jährigen tödliche Verletzungen erlitten, während der Motorradfahrer in Lebensgefahr schwebte. Der Radler sei, so das Präsidium, mit einer Beleuchtung – mutmaßlich in Form einer Stirnlampe –, aber ohne Schutzhelm unterwegs gewesen. Generell, so Polizeisprecherin Maag, gelte für Fahrradfahrer wie für Motorradfahrer die Empfehlung, möglichst helle Kleidung mit Leuchtstreifen zu tragen, um das Risiko, übersehen zu werden, zu minimieren.
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