Pappeln sollen schon im Februar weichen
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Mühlacker. So paradox es klingt, so notwendig ist es nach Ansicht von Planerin Elke Ukas und der Stadtverwaltung: Bevor die Gartenschau 2015 stattfinden und der Bereich rund um die Enz mit neuem Grün erblühen kann, muss erst mal ein Teil des bestehenden Grüns weichen. Schon im Februar sollten Pappeln zwischen Waldensersteg und Wertle gefällt werden, informierte der städtische Planungsamtsleiter Armin Dauner im Gemeinderat. Weitere Fällungen folgen spätestens im Herbst 2012. Zwar habe es bei der Bürgerversammlung in der vorigen Woche Kritik an diesen Plänen gegeben, doch die Mehrheit der Anwesenden habe keinen Einspruch erhoben. Dies habe daran gelegen, dass die Beseitigung von Bäumen schlüssig begründet worden sei – hauptsächlich damit, dass gerade die Pappeln beim Auffüllen des Geländes zur Verbesserung des Hochwasserschutzes stören würden. Außerdem, so Dauner, würden am Ende mehr Bäume stehen als derzeit. Klemens Köberle (LMU) hielt nun in der Gemeinderatssitzung dennoch eine Warnung für angebracht: Beim Spielplatz dürften nicht zu viele Bäume entfernt werden, weil es dann im Sommer an Schattenspendern mangle.
„Es war ein interessanter Abend“, meinte FW-Chef Rolf Leo rückblickend zum Verlauf der Bürgerinformation. Und Jürgen Metzger (SPD) lobte: „Die Präsentation war gut.“ Auch Freunde des Kanusports konnten beruhigt nach Hause gehen mit der Versicherung, dass sie ihrem Hobby auf der renaturierten Enz nachgehen können. Schon im Februar, kündigte Bürgermeister Winfried Abicht den Ratsmitgliedern an, solle geklärt werden, wie die Stadt verschiedene Bürgerprojekte zur Gartenschau begleiten könne.
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