Panzerweg soll kein „Schleichweg“ werden
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Waldweg zwischen Mühlhausen und Großglattbach wird saniert – CDU-Stadtrat warnt: Weg könne für Autofahrer attraktiv werden
Mühlacker (pm). Die Sanierung des „Panzerwegs“, eine Verbindung von Mühlhausen durch den Wald nach Großglattbach, soll keinen „Schleichweg“ eröffnen. Das versichern laut einer Mitteilung Bürgermeister Winfried Abicht und Revierförster Marco Heinrich in einem Schreiben an CDU-Stadtrat Wolfgang Schreiber. Der hatte kürzlich geäußert, dass er bei einem zu großzügigen Ausbau befürchte, der Weg könnte für Autofahrer attraktiv werden.
Der 600 Meter lange Abschnitt zwischen Haldenweg und Waldrand bei der Weidachhütte sei in einem schlechten Zustand, zitiert die CDU die Antwort von Abicht auf eine Anfrage. Beim Großglattbacher Weg handle es sich um einen alten und breiten Fahrweg, der mittlerweile in Mittleidenschaft gezogen worden sei: „Es wird mittlerweile auf der Tragschicht gefahren, die das Untergrundgestein mit starken Unebenheiten darstellt. Es ist keine Deckschicht – Verschleißschicht – vorhanden, und es besteht außer einigen Wasserabschlägen auf der Fahrbahn keine gezielte Wasserableitung in Gräben.“ Bei Starkregen verwandle sich der eingeschnittene Wegkörper in ein „Bachbett“, was zur Folge habe, dass immer größere Steine freigespült würden und als Hindernisse auf der Fahrbahn lägen. Bereits im Haushaltsjahr 2017 seien 30000 Euro genehmigt worden. Somit seien die Leistungen auch bereits vom Forstamt ausgeschrieben worden, eine Vergabe sei noch nicht erfolgt.
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