Ostermorgen
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Ostermorgen
Knittlingen (vh). Viele Symbole zum Osterfest gab es beim Ostermorgen-Gottesdienst in der Knittlinger St.Leonhardtskirche. Schon um 5.30 Uhr kamen die ersten Menschen in die Kirche. Nur das von außen einfallende Straßenlicht brachte eine geringe Aufhellung. Die Schritte der Menschen auf dem Weg zu den Kirchenbänken waren hörbar. Ein kleines Kind hustete. Alle Generationen versammelten sich in dem Gotteshaus. Viele Zeichen menschlicher Gemeinsamkeit wurden während des Gottesdienstes deutlich. Pfarrer Hans Veit zeigte eine Rose von Jericho. Die Wüstenpflanze lag zehn Jahre lang bei ihm in einem Karton. Dann legte er sie ins Wasser, und sie wurde wieder grün. „Ein Symbol der Auferstehung“, so Veit. Ebenso wie eine „Tauferinnerung“. Sich immer wieder neu an die Wurzeln des Glaubens erinnern. „Lasst uns dieses Symbol mit in unser Leben und den Alltag nehmen“, erklärte der Pfarrer. Neben dem Abendmahl gab es ein für die evangelische Kirche nicht alltägliches Angebot. Gefäße mit „Taufwasser“ wurden an die Gottesdienstbesucher verteilt. Sie konnten sich damit die Finger benetzen und dann mit diesen ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Laut Veit, sei dies ein Ritual in der katholischen Kirche, das für ihn eine gute symbolische Aussage habe. Foto: Fotomoment
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