Ostermarkt im Fruchtkasten

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Maulbronn (pm). Der traditionelle Ostereiermarkt, organisiert von der Ausstellerin Christine Finn, erlebt am 11. und 12. März eine Neuauflage im Fruchtkasten in Maulbronn. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Mehr als 5000 Exponate rund um Ostern sind zu sehen. Um das Maulbronn-Erlebnis perfekt zu machen, stehen mehrmals am Tag Führungen durch die Klosteranlage auf dem Programm. Dabei können die Besucher Wissenswertes über die Geschichte des Klosters und das Leben der Zisterziensermönche erfahren.

Vom winzigen Wachtelei bis zum großen Straußenei: Über 50 Aussteller aus Deutschland, Ungarn, Rumänien, Russland und der Schweiz präsentieren in der Stadthalle von Maulbronn, dem einstigen Fruchtkasten des Klosters, fantasievoll gestaltete Eier in allen Farben und Größen, Osterdekoration, Gebäck und vieles mehr. Feine Pinsel, heißes Wachs, spitze Bohrer und andere Hilfsmittel waren im Einsatz, um die zerbrechlichen Kunstwerke fantasievoll zu verzieren. Bemalte Eier kamen nicht erst mit dem Christentum auf. Schon im Ägypten der Pharaonen und in der griechischen Antike galten Eier als Symbole der Fruchtbarkeit und wurden dekoriert. Ostereier wurden ab dem 12. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa gefärbt und verschenkt – also seit der Zeit, in der Kloster Maulbronn gegründet wurde. Die Eiertraditionen sind überall unterschiedlich: Aus Rumänien kommen gebatikte Eier. In Russland werden Holzeier wie Ikonen bemalt. Aus Polen, Tschechien und der Slowakai stammt die Kratztechnik, während man in Ungarn Eier mit Metall verziert.

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