Osterküken schlüpfen im Blumentopf
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Hund, Katze, Maus: Huhn Henriette brütet ihren Nachwuchs an ungewöhnlichem Ort aus
Keltern (weg). Vor Ostern sollen die Hühner ja immer viele Eier legen. Das wusste offenbar auch das Huhn Henriette aus Weiler. Es legte eine ganze Menge Eier. Aber nicht ins Nest im Hühnerstall, wie ihre Schwestern, sondern draußen, in einen großen zerbrochenen Blumentopf. Und sie dachte auch nicht daran, sie ihrem Herrn und Meister zu überlassen, damit der sie kochen, bemalen, oder essen könnte, sondern sie setzte sich drauf. „Die brütet“, stellte Eckhard Beier, Besitzer des Bio-Ladens, verblüfft fest. Es war März, und es war eisig.
Schöne Überraschung vor dem Fest: Eines der Osterküken aus dem Blumentopf. Foto: Viehweg
„Das wird nix“, meinten Beiers Kunden, von denen einige etwas von Hühnern verstehen. Beier zuckte die Achseln und ließ Henriette gewähren. Die saß fest in ihrer „Höhle“, die sie mit ausgerissenen Federn gepolstert hatte, lief nicht auf dem Hühnerhof herum, um zu scharren und zu picken und mit Hahn Henri zu schäkern, sondern sie verließ ihre Eier nur kurz. Flog über den Zaun zu Hahn und Hennen, trank ein paar Schlückchen warmes Wasser, nahm ein, zwei Schnäbel voll Futter zu sich und schon saß sie wieder in ihrem Eigenheim.
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