Ortsdurchfahrt soll sicherer werden
Archiv
Knittlingen (cb). Die Stadt Knittlingen möchte eines ihrer verkehrstechnischen Dauerprobleme lösen und durch bauliche Veränderungen erreichen, dass Nutzer der Hauptstraße in Kleinvillars den Fuß vom Gas nehmen. Eine verkehrstechnische Vorstudie lag jetzt dem Gemeinderat zur Beratung vor. Darin enthalten sind, wie Hauptamtsleiter Stephan Hirth erläuterte, Fahrbahnverengungen, zwei fest installierte Geschwindigkeitsmesstafeln und Poller, die am Gehweg im Kurvenbereich Richtung Ölbronn verhindern sollen, dass Autofahrer im Begegnungsverkehr dorthin ausweichen. Es sei allgemein bekannt, dass an der Ortsdurchfahrt immer wieder gefährliche Situationen gerade für Fußgänger entstünden, sagte Hirth. Das Maßnahmenpaket werde auch dem Enzkreis als Straßenbaulastträger vorgelegt. Unabhängig davon bemühe sich die Stadt im Rahmen der Lärmaktionsplanung, eine bisher nicht gewährte 30er-Zone zu erreichen. Wildes Parken, das die Sicherheit nicht eben erhöhe, werde sich voraussichtlich ab September oder Oktober rächen, wenn ein neuer Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes die Lage kontrollieren werde. Am Sinn der Maßnahmen zweifelte niemand, doch störten sich etliche Räte an einer bestehenden Fahrbahnverengung auf Höhe des Feuerwehrhauses. Dort sei die Situation unübersichtlich, hoffte unter anderen Jörg Steinhilper (SPD) auf einen Rückbau. Wichtig sei, den Gehweg in diesem Bereich zu sichern. Alexander Fink (CDU) brachte fest installierte Blitzer ins Spiel, um Fahrer einzubremsen. Dr. Joachim Leitz (Parteilose Wählervereinigung) dachte über Parkplätze anstelle der Fahrbahnverengung nach. Die Anregungen würden geprüft, sicherte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp dem Gremium zu, das dem Plan im Grundsatz einhellig zustimmte.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen