Originelle Werbeaktion
Archiv
Feuerwehr macht auf schwindende Mitgliederzahlen aufmerksam
Enzkreis/Kieselbronn. Einen Großeinsatz gab es bei der freiwilligen Feuerwehr in Kieselbronn. Sämtliche Einsatzkräfte wurden in Marsch gesetzt, als Verstärkung zudem die Jugendfeuerwehr und auch die Altersabteilung mobilisiert. Kein Brand, kein Auto-Crash und auch kein sonstiger Unglücksfall war Anlass des massierten Ausrückens in alle Straßen und Gassen der Gemeinde, sondern eine außergewöhnliche Werbeaktion der Kieselbronner Feuerwehr zur Gewinnung neuer Mitglieder. An alle 1200 Haushalte verteilten die Feuerwehrleute knallrote Plastikeimer mit der Aufschrift „Haushalts-Löschkübel“.
Unterstützung erhält die Aktion von (v.li.) Gemeinderat Matthias Lajer, Michael Szobries (stellvertretender Kreisbrandmeister), Gemeinderat Joachim Theilmann, Bürgermeister Heiko Faber, Landrat-Vize Wolfgang Herz, Gemeinderat Werner Augenstein, Dr. Hans-Ulrich Rülke (FDP-Landtagsabgeordneter), Gemeinderat Martin Tepe und Dr. Marianne Engeser (CDU-Landtagsabgeordnete). Foto: Schott
Welche Bewandtnis es mit dem Eimer auf sich hat, erfuhren die Kieselbronner aus dem darin liegenden Flugblatt mit vier Verhaltensregeln im Brandfall. Erstens gelte es Ruhe zu bewahren und den Brand bei der Feuerwehr zu melden, ist dort zu lesen. Zweiter Ratschlag: „Circa zehn Minuten abwarten und hoffen, dass die Feuerwehr kommt!“ Stellt man danach drittens fest, dass keine Feuerwehr am Ort ist, ist der Haushalts-Löschkübel mit Wasser zu befüllen und die Brandbekämpfung selbst durchzuführen. Ist jedoch, so Punkt vier des Merkblatts, das Feuer zu groß, solle man die Nachbarn informieren und eine „Kübelkette“ bilden.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen