Orgelmatinee mit spannenden Werken
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Maulbronn (pm). Mit Fabian Wöhrle konnte für die letzte Sommer-Orgelmatinee in der Klosterkirche Maulbronn ein renommierter junger Organist gewonnen werden. Am kommenden Sonntag, 19. August, 11 Uhr, wird er ein ausgefallenes Programm an der Grenzing-Orgel präsentieren. Mit den „Deux Arabesques“, den bekanntesten Werken Claude Debussys für Klavier, in einer Transkription für Orgel, wird das Programm eröffnet. Es folgen Werke von Georg Muffat (Toccata VIII) und Carl Philipp Emanuel Bach: Variationen über La Follia und Franz Liszt „Orpheus“. Liszts „Orpheus“ wurde am 16. Februar 1854 unter Leitung des Komponisten aus der Taufe gehoben anlässlich einer Aufführung von Glucks Oper „Orpheus“ in Weimar. Das Werk war inspiriert worden durch die Betrachtung einer etruskischen Vase im Pariser Louvre, auf der Orpheus abgebildet ist als Symbol der Schönheit und Zivilisation. Um 1860 macht der Liszt-Schüler Alexander Wilhelm Gottschalg (1827 bis 1908) diese „Symphonische Dichtung“ zum Gegenstand einer eigenen ersten Orgelbearbeitung. Mit „Salamanca“ des Schweizer Organisten und Komponisten Guy Bovet (geb. 1942) wird das Programm enden. Von 1979 bis 1999 unterrichtete Bovet spanische Orgelmusik an der Universität von Salamanca.
Der Eintritt zur Orgelmatinée im Kloster ist frei; mit einer Spende wird die Reihe der Orgelmatinéen finanziert.
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