Opfer von Einbrüchen leiden bis heute
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Prozess gegen Rumänen fortgesetzt – Vermieter von zwei Angeklagten sorgt für ungläubiges Staunen – Letzter Tatort war Ötisheim
Pforzheim/Enzkreis (weg). „Halten Sie uns für völlig minderbemittelt?“, erkundigte sich Staatsanwältin Antje Hilka einigermaßen fassungslos bei dem Zeugen, der in Handschellen vor ihr stand. Es ging vor der Großen Strafkammer um Serieneinbrüche rumänischer Täter, die in Pforzheim, dem Enzkreis und der Umgebung Schmuck, Uhren und Bargeld erbeutet hatten. Auffallend war, dass danach meist alles peinlich ordentlich wieder aufgeräumt war (unsere Zeitung hat berichtet).
Der Zeuge, der mit seinen Aussagen gestern teils für ungläubige Erheiterung und teils für Fassungslosigkeit sorgte, war ein Mann, bei dem zwei der Angeklagten gewohnt hatten. Der Verdacht der Hehlerei sei unbegründet, beteuerte der 27-Jährige. Es sei so gewesen, dass der älteste der mutmaßlichen Einbrecher das Geld für die Miete nicht habe aufbringen können und ihm, dem Vermieter, „billigen Modeschmuck“ angeboten habe.
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